IDEEN, VORSCHLÄGE
WARUM NIEMAND JEMALS IM BESITZ DER WAHRHEIT SEIN WIRD
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Espanol: http://02p.info/
Informationen über unsere
Welt kommen zu uns Lebewesen in einem ersten Schritt über die Evolution, einem
genetischen Prozess der die Hardware, unsere Sinnesorgane und unser Gehirn,
gestaltet hat. In einem zweiten Schritt, über diese Hardware und Signalen wie
Licht, Schall etc., kommt Information zu den Individuen. Beim Menschen ist die
Sprache das wichtigste Instrument zur Verteilung dieser Information des zweiten
Schrittes unter den Individuen. Jeder Mensch bildet aus dieser Erst- und
Zweitschritt-Information eine sehr abstrakte Repräsentation unserer Welt in
seinem Kopf und die naiven unter uns halten diese Repräsentation immer für die
Wahre Welt, wir anderen nur meistens. Diese abstrakte Repräsentation unserer
Welt ist bei jedem Menschen etwas verschieden und hängt hauptsächlich vom aktuellen
Gesamtinformationsstand ab. Bei jedem weltoffenen Menschen ändert sich sein
Gesamtinformationsstand dauernd und damit ändert sich auch die abstrakte
Repräsentation unserer Welt in seinem Gehirn dauernd. Wir können diese
abstrakte Repräsentation der Welt in unserem Kopf immer weiter verbessern,
indem wir unsere Information immer weiter verbessern, insbesondere mittels der
Naturwissenschaften, aber es ist grundsätzlich unmöglich die Identität unseres
Bildes der Welt mit dieser Welt zu erreichen.
Vor 10 008 Jahren: Anonymus
Vor 10 009 Jahren: Anonymus,
ausgebessert am 28 Februar 2oo9
Vor 10 010 Jahren: Anonymus,
jetzt, am 05 Februar 2010
Vor 10 011 Jahren: Anonymus,
11. 01. 2011
Vor 10012 Jahren: Anonymus
(Jetzt, am 04 April 2012)
Vervielfältigung frei
Verantwortlich: Peter Peters
Willkommen bei
peters-peter.info
DREI (Ausgenommen im
Ausnahmezustand) SEHR EMPFEHLENSWERTE ARBEITSHYPOTHESEN:
‚Was andere können, das kann ich
auch’: Kann ein Irrtum sein, ist aber eine empfehlenswerte Arbeitshypothese.
‚Was andere können, musst du
noch lange nicht können’: Wer mir das sagt, ist mein Feind: Kann ein Irrtum
sein, ist aber eine empfehlenswerte Arbeitshypothese.
‚Du sollst keine Fragen
stellen’: Wer mir das sagt will mich täuschen: Kann kein Irrtum sein, ist immer
eine sehr empfehlenswerte Arbeitshypothese.
VORSCHLAG FÜR
EIN WIDERSPRUCHSFREIES WELTBILD:
Das Ziel dieses Artikels ist es eine verständliche Erklärung zu geben für die Betrachtungsweise dass unser Weltbild, bezogen auf die Reale Welt, einen grundsätzlich hypothetischen oder undogmatischen Charakter hat, und darzustellen, dass wir eine Menge an Informationen bezüglich dieser Realen Welt haben, dass es aber grundsätzlich unmöglich ist, Wissen über die Reale Welt zu erwerben: Dass ‚Wissen’ ein dogmatischer Begriff ist welcher auch den Begriff ‚Gewissheit’ in sich trägt und daher nicht auf das Verhältnis unserer Informationen zur Realen Welt angewandt werden kann. Viele Widersprüche können vermieden werden, indem man dort, wo es um Beziehungen zur Realen Welt geht, dogmatische Begriffe durch undogmatische ersetzt, wie z.B. ‚Wissen’ durch ‚Informationsstand’ oder ‚Information.’
Die einzige objektive Einheit
ist das gesamte Universum.
Lebewesen (Und
möglicherweise noch hypothetische technische Strukturen mit ähnlichem Umgang
mit Informationen), teilen diese Einheit nach
subjektiven Gesichtspunkten, nach Nützlichkeitsgesichtspunkten im weitesten
Sinne, in Untereinheiten auf. Diese subjektiven Untereinheiten sind großteils,
über Änderung des Informationsstandes, einem dauernden Wandel bezüglich Anzahl,
Umfang und Inhalt unterworfen.
Das Ziel der Einteilung des
Universums in subjektive Einheiten nach Nützlichkeitsgesichtspunkten ist die
Erstellung eines Bildes der Welt zur jeweils bestmöglichen Nutzung der Welt mit
dem jeweils geringst möglichen Aufwand: Dieses Ziel liegt in der Natur des
Prozesses der Evolution.
Der fundamentale
Informationserwerb erfolgt auf genetischem Weg, indem jeweils sich in einem
Individuum manifestierende brauchbare Hypothesen in seinen Nachkommen überleben
und sich, bei Lebewesen mit Austausch genetischer Information, als genetische
Information in einem Genpool sammeln, und die jeweils schädlichen und viele zum
jeweils gegebenen Zeitpunkt weniger brauchbaren Hypothesen oft mit den sie
tragenden Individuen untergehen: Die
nicht falsifizierten Hypothesen werden weiter verwendet und die falsifizierten
Hypothesen werden verworfen.
Insbesondere wegen der
Zufälligkeit der Hypothesen und der Zufälligkeit des Ausleseumfeldes gibt es
die verschiedensten Genpools: Den der Fruchtfliege, des Menschen, des
Blauwales, aller Arten mit Austausch genetischer Information. In jedem Genpool
und seinen Individuen manifestiert sich ein etwas anderes Bild unserer Welt.
Ein Genpool kann seiner
Funktion nach als ein dynamisches Informationspaket betrachtet werden und seine
Individuen als Teilmanifestationen und Sinnesorgane dieses Informationspaketes.
Die genetische Information
ist in dauerndem Wandel begriffen und so werden, über zufällige Veränderungen
in den Genen, auch für unsere best erprobten Teile wie z.B. Augen, Ohren,
Gehirn, immer neue Hypothesen zur Probe gestellt. Diese zufälligen
Veränderungen in den Genen bilden zusammen mit der Selektion der Individuen den
Mechanismus über den der Genpool seine Sinnesorgane, die Individuen, den
aktuellen Anforderungen anpasst. Diese Selektion ist für uns Individuen
etwas sehr unangenehmes, sie ersatzlos auszuschalten ist aber nicht
empfehlenswert: Die ursprünglich an uns Individuen angreifende Selektion lässt
sich jedoch, unter voller Schonung von uns Individuen, ersetzen, und zwar mit
schon vorhandenen und bald kommenden Methoden, alleine durch selektive
Weitergabe von Genen: Dem Genpool können so, unter Umgehung der Gesetze des
Dschungels, die Informationen zugeführt werden, die der Genpool zur
Orientierung in der Welt und damit zur Aufrechterhaltung der Qualität seiner
Sinnesorgane, den Individuen, benötigt. Ohne Kontrolle und Diskussion auf
breitester Basis und ohne umfassende Strategien gegen die Falle der
intraspezifischen Selektion besteht dabei jedoch die Gefahr dass, wie bei
ersatzloser Ausschaltung der Selektion, eine Ansammlung zu vieler unbrauchbarer
Hypothesen im Genpool, über eingeschränkte Lebensfähigkeit der Individuen, zu
dessen Untergang führt.
Mittels Manifestationen
unserer genetischen Information, unseren Sinnesorganen, unserem Gehirn, erweitern
wir unseren individuellen und überindividuellen oder kollektiven
Informationsstand indem wir immer neue Hypothesen auf ihre Brauchbarkeit hin
prüfen. Die Erweiterung unseres Informationsstandes eröffnet uns neue mögliche
Ziele und das Verfolgen neuer Ziele erweitert unseren Informationsstand.
Einige Wege zu neuen Zielen
erfordern das Verlassen von für fundamental gehaltener, da großteils genetisch
festgelegter Untereinheiten oder ‚Gegebenheiten’ wie Materie, Raum, Zeit und
zeigen uns Grenzen der Anwendbarkeit dieser Begriffe auf unsere Welt und damit
ihren grundsätzlich hypothetischen Charakter.
Was für uns unsere Welt ist,
ist unser Bild von Etwas dahinter liegendem, an welches wir uns nur auf dem
Wege der Hypothesenbildung und Hypothesentestung nähern können: Es ist eine
sehr abstrakte Repräsentation unserer Welt in unserem Kopf, eine Manifestation
einer Sammlung aus genetischer, individueller und überindividueller oder
kollektiver Information. Und diese Information ist gewonnen mittels Testung von
zufällig aufgestellten Hypothesen und Auslese dieser Hypothesen nach ihrer
jeweiligen Brauchbarkeit in einer jeweils zufälligen Situation. Und diese
Information kann nicht als Wissen bezeichnet werden: ‚Wissen’ ist ein
dogmatischer Begriff der den Begriff ‚Gewissheit’ mit einschließt und
‚Gewissheit’ kann nicht auf das Verhältnis unserer Information zur Realen Welt
angewandt werden.
Je umfassender unser Bild von
der Welt ist, desto näher sind wir dem, was mittels des Bildes dargestellt
wird. Die Identität unseres Bildes der Welt mit dieser Welt ist jedoch
grundsätzlich unmöglich und daher kann auch unser Bild der Welt niemals
vollkommen sein: es kann niemals wahr sein: Die volle Wahrheit über das
Universum kann nur das Universum selbst sein. Unser Bild des Universums kann,
in Bezug auf das Universum, nur die Qualitäten eines Bildes haben.
Die emotional gesteuerte
irrationale Voraussetzung der Identität unseres Bildes der Welt mit dieser Welt
ist nicht nur im praktischen Alltag sondern auch in anderen Bereichen eine
nützliche Arbeitshypothese. In manchen Grenzbereichen angewandt führt sie aber
leicht zu Schlüssen durch die auch manche der besten Köpfe viel Zeit und Kraft
verloren haben. In den Naturwissenschaften ist die Arbeitshypothese der
Identität unseres Bildes der Welt mit dieser Welt nicht empfehlenswert.
Ob irgendein Teil unseres
Bildes der Welt ‚wahr’ oder ‚nur’ eine Hypothese ist, ist keine empfehlenswerte
Frage. Aber die Annahme, dass jeder Teil unseres Bildes der Welt verbessert
oder erneuert werden kann, ist eine sehr empfehlenswerte Arbeitshypothese: Bei
Auftauchen neuer Informationen unser Bild der Welt dem anzupassen ist eine der
Milliarden Jahre alten Strategien des irdischen Lebens denen wir unsere
Existenz verdanken.
Als Hinweis auf die Annahme eines grundsätzlich hypothetischen Charakters unseres Bildes der Welt lassen sich z.B. auch der Sokrates zugeschriebene Satz: ‚Ich weis, dass ich nicht weis’ und der Heraklit von Ephesos zugeschriebene Satz: ‚Alles fließt’ interpretieren.
01 November 2007, Peter Peters ; 28 Februar 2009 , Peter Peters; 05 Februar 2010 , Peter Peters; 11 Januar 2011, Peter Peters; 04 April 2012, Peter Peters
Gelegentlich ein sehr empfehlenswerter
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